Atemschutz

Mit Atemschutz (oder kurz "AS") ist es möglich in Bereiche vorzudringen, in denen die Umgebungsluft nicht mehr atembar ist. Ursache dafür können die bei einem Brand enstehenden giftigen Gase sein, oder etwa bei einem Gasleck usw.

Die Feuerwehr Entfelden-Muhen setzt Pressluftatmer der Firma Dräger ein. Der Pressluftatmer besteht aus einer Maske, die Mund und Nase mit frischer Luft versorgt, sowie das Gesicht und die Augen vor Hitze und mechanischen Einflüssen schützt. Die Maske wird von einer mit Druckluft gefüllten Flasche versorgt, welche auf dem Rücken getragen wird.

Der im Atemschutz eingeteilte AdF wird in verschiedenen Gebieten ausgebildet, dazu gehört auch die Handhabung und Retablierung der Atemschutzgeräte. Zusätzlich müssen alle Aufgaben der Feuerwehr wie z.B. Retten und Löschen unter Atemschutz ausgeführt werden können. Dies muss speziell geübt werden, da dass Gewicht der Ausrüstung, das eingeschränkte Sichtfeld durch die Maske, der Rauch und die Hitze diese Aufgaben stark erschweren. Besonders heikle Situationen entstehen immer dann, wenn der Rauch die Sichtweite auf wenige Zentimeter schrumpfen lässt. Der Atemschutztrupp, der immer aus mind. 2 oder 3 Leute plus 1 Überwacher besteht, muss dann in der Lage sein, praktisch blind einen Raum absuchen zu können und anschliessend die Gefahrenzone sicher wieder verlassen.

Für die Einteilung im Atemschutz ist ein Ärztliches Zeugnis nötig. Dazu muss in regelmässigen Abständen ein Leistungstest (Lecoro) gemacht werden und der allgemeine Gesundheitszustand wird geprüft.